Über mich

Hallo und herzlich Willkommen! 
Ich freue mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast. 


Mein Name ist Lina Prante und ich lebe mit meinem Freund und unserem Sohn in Hamburg. Kinder lagen mir schon immer am Herzen und bereits als Kind war mir klar: wenn ich groß bin, möchte ich Mama sein. In meiner Schulzeit half ich ehrenamtlich beim Kinderturnen und nach meinem Abitur machte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kinderhaus Sommerland e.V. Ich liebte die Arbeit mit den Kindern und Eltern und so betreute ich auch neben meinem Studium an festen Tagen in der Woche die Kinder einer Familie über mehrere Jahre hinweg. 

In meinem Psychologiestudium (B.Sc.) lernte ich viel darüber, welche Faktoren einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit von Menschen haben, welche Bedeutung dabei der individuellen Persönlichkeit zukommt und welche besondere Rolle hierbei die Kindheit und die frühe Bindungserfahrung spielen. Dieses Wissen möchte ich unbedingt nutzen, um Menschen zu helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern und wieder mehr Lebensfreude zu haben.

Und obwohl ich durch mein Psychologiestudium viel Wissen hatte und bereits unterschiedliche Erfahrungen mit Kindern sammeln konnte, änderte sich mit der Geburt unseres Sohnes mein Blickwinkel auf Kinder, Familie und deren Rolle in der Gesellschaft grundlegend. Unser Stillstart war nicht immer einfach und auch für mich gab es immer wieder Momente, in denen ich einfach nicht mehr weiter wusste. Was mir in diesen Momenten geholfen hat, war der Austausch mit anderen Müttern. Was mir vermutlich noch mehr geholfen hätte, wäre das Wissen über Stillen, das ich jetzt habe. 

Als ich mit meinem Sohn die ersten Babygruppen besuchte und anfing andere Mütter zu treffen, war Stillen DAS Thema. Obwohl sich eigentlich viele gewünscht hatten zu stillen, erzählten immer wieder Mütter, dass es bei ihnen nicht geklappt hatte. Viele von ihnen hatten deshalb Schuldgefühle und das Gefühl versagt zu haben. Je mehr gescheiterte Stillgeschichten ich hörte, desto mehr fragte ich mich: 

Woran liegt das? 

Wie kann es sein, dass die natürliche Form der Nahrungsaufnahme für Babys, die seit Millionen von Jahren das Überleben der Menschheit gesichert hat, in der heutigen Gesellschaft immer wieder zu Problemen führt und damit junge Familien belastet? 

Je mehr ich über das Stillen erfuhr, desto bewusster wurde mir: 

Stillen ist eine sozial erlernte Fertigkeit!


In der heutigen Gesellschaft fehlt es zum einen an Vorbildern, anhand derer man das Stillen erlernen kann und zum anderen an umfassender Aufklärung für jede Mutter. Das Bild vom Stillen und der Familie wird zudem seit Jahrzehnten durch unrealistische Erwartungen verzerrt. Viele Mütter werden bereits in den ersten Tagen nach der Geburt mit falschen Informationen rund um das Stillen konfrontiert. Noch immer halten sich Stillmythen wie: "die Größe der Brust hat einen Einfluss auf die Fähigkeit zu stillen..., zwischen den Stillmahlzeiten muss ein Abstand von 3 Stunden eingehalten werden..., bei jeder Stillmahlzeit müssen beide Brüste leer getrunken werden..., gestillte Kinder schlafen schlechter..., usw."  hartnäckig. 
Dass das alles zu großer Verunsicherung führt, dürfte niemanden überraschen. 
Eine weitere wichtige Erkenntnis für mich war:

Stress kann hinderlich für eine gelingende Stillbeziehung sein!


Stress kann aus Verunsicherung und Sorgen (aufgrund von falschen Informationen, Unwissenheit, ungefragten Ratschlägen oder durch eigene Ansprüche), aber auch durch ungünstige Rahmenbedingungen entstehen.
Und genau hier möchte ich ansetzen: ich möchte euch die Informationen und Unterstützung geben, die ihr braucht und euch damit den Druck und die Verunsicherung nehmen. 
Denn auch wenn das Stillen eine sozial erlernte Fertigkeit ist: 

 sowohl du als Mutter als auch dein Baby bringen bereits eine Reihe von nützlichen Fähigkeiten für eine gelingende Stillbeziehung mit!


Über all das möchte ich euch als Familie aufklären und das Vertrauen in euch und euer Baby stärken. 
Dabei ist mir ganz wichtig: 

Niemand muss stillen!


Stattdessen sollte jede Mutter umfassend anhand von wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Stillen, das Flaschegeben und alle Wege dazwischen aufgeklärt werden, damit sie eine selbstbestimmte Entscheidung treffen kann, was für sie und ihre Familie der bestmögliche Weg ist.    

 Um euch bei diesem Prozess individuell begleiten zu können, habe ich die Ausbildung zur Stillbegleiterin beim Deutschen Ausbildung Institut für Stillbegleitung (DAIS) absolviert. Und um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, sind auch bereits weitere Fortbildungen geplant. 

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch euren individuellen Weg zu entdecken!

individueller Weg Stillberatung

Qualifikationen


2021


Oktober

Fortbildung DEFAGOR "Zungenband in aller Munde" - Ulrike Guhr

Aufbaukurs "Restriktive orale Bänder beim Säugling" - Michaela Dreißig, Karin Giese, Dr. med. dent. Simone-Melanie Linder

August

Workshop "Formula Nahrung im Kleinkindalter" - Lucia Cremer


Juli

Workshop "Kinästhetik Infant Handling" - Liane Emmersberger


Juni 

Workshop "Nächtliches Stillen & Schlafentwicklung" - Katrin Brandt


Mai 

Stillbegleiterin (DAIS)

Fortbildung "COVID19 Infektion, Erkrankung und Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit" - Alexandra Jahnz
Fortbildung gesunder Babyschlaf QEKK


April 

AFS Stillkongress:

"Wunde Brustwarzen, Milchstau und Brustentzündung in der Stillberatung" - Thea Juppe-Schütz
"Wachstum und Gedeihstörungen" - Elien Rouw
"Free the tongue and lip" - Dr. Darius Moghtader
"Stillhilfsmittel und Zufüttermethoden - Indikationen und Verwendung" - Elien Rouw
"KiSS-KIDDs und Stillen" - Dr. Robby Sacher
"Still-/Familienbegleitung bei perpartalen psychischen Krisen" - Flavie Singirankabo

2018 

Psychologie - Bachelor of Science

"Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind."

(Gertrud von le Fort)